sein nymphen-stadium währte bis ungefähr mitte dreissig, wo er dann ein imago von sich schuf, aus einem mangel an vorbildern, in seiner kindheit, als selbstentwurf, er die konversion vollzog, aus theologischen gründen, von einer promotion absah, sich mit einer familie umgab, also die geliebte heiratete, die kinder geschenkt bekam, als kostbare dreingabe, sein imago on hold war, geparkt blieb, aus den besten gründen, an orten, die nur er kennen sollte, die er wieder aufsuchte, als die zeit der reife eintrat, in sein leben, er nun seine metamorphose wagte, wagen konnte, hinein in die zwischenräume, die seine bisherige vita ihm nun überreichte, anvertraute, zur kultivierung, seine nun freien gedanken, ihm all das bescheren sollten, was ihm bislang verwehrt war, er sich nicht zugestand, er war nun nicht frei von etwas, sondern frei zu seinem unterfangen, dessen herausforderungen anzunehmen, der offene diskurs, alles neu zu befragen, zu hinterfragen, er fühlte sich dieser daraus ergebenden überforderung gewachsen, vorsichtig, nach ersten kleinen erfolgen einer tour d’horizon der lage. nebst der physik, theologie und philosophie, war die liebe eine schier unüberwindliche schwierigkeit, sie in größter allgemeinheit zu verstehen, deren notwendigkeit und rechtfertigung zu suchen, zu begreifen, dann einzuordnen. aus wenigen axiomen, deren relationen, folgenden korollaren, also analytisch, a priori, ergänzt durch empirisches, die möglichen reihungen induktiv und deduktiv bearbeitet, widmete er sich diesem thema.