bwv 639, ..Ich weiß, du wirst’s nicht lassen.

was sind die alleinstellungsmerkmale des römisch katholischen glaubens, so denn es sie gibt. die päpstliche autorität, die sukzession, die dogmatik, die sieben sakramente, die rechtfertigungslehre, die unbedingte realpräsenz, die älteste firma der welt, der pomp, die würdenträger, der wunderglaube, die marienverehrung, ihre globalisiering, die feiertage. ja, genau, all das, mit dem augenmerk auf die realpräsenz, so profunde, der eigentliche grund meiner konversion zum rk glauben, ohne sind wir protestanten, buddhisten, pantheisten, sonstwas. die synthetische kraft dieser erkenntnis, ist der, mein leuchtturm. es ist eine völlig irrige annahme, den substanzwandel als symbolischen vorgang zu verstehen, es ist ein synthetisches urteil a priori, der substanzwandel, nicht empirisch, sondern erschaffen, durch unser bewußtsein, so verliert die substanz ihr dingliches, tritt in uns ein, ein bewußtseins akt. der materialistische substanzbegriff ist obsolet und irreführend. bei genauer betrachtung sehen wir nur noch form, punkt und welle, ein strukturen-realismus, osr. es ist ein weiter weg von der volksfrömmigkeit, an der nichts falsches ist, wenn sie mit reinem herzen und hingabe vollzogen wird. zur erreichung theologischer vertiefung bedarf es allerdings einer motivation, die nicht klerikal sein muss, es bedarf nur einer faszination des strukturellen, die in einer auseinandersetzung sich weiter offenbart, von selbst vertieft. geheimnis des glaubens, sicher die gnade, die frohe botschaft, die liebe. wir sind gemeint, niemals verloren, wir können nicht tiefer fallen, als in gottes hand, in my flesh, I shall see god, amen.