von angesicht zu angesicht, saßen sie, sie aß langsam, er hatte seinen teller bereits zur seite geschoben, redete mit seinen händen, die er absichtlich hinzuzog, aus einer laune heraus, um sie zu unterhalten, sie folgte amüsiert, diesem kleinen schauspiel, verstärkte ihren ausdruck durch augenspiel und bewegungen ihres kopfes, sie spielten mit ihren nackten füßen. a sport and a pastime, kam ihm in den sinn, ein buchtitel von Salter, aus dem Koran stammend, die protagonistin machte sich hoffnung, der amerikanische held verunglückte tödlich, sie heiratete irgend jemand, weil sie es so wollte. der strand leerte sich zügig, die kinder vom spiel erschöpft und still. gehen wir ein letztes mal schwimmen. er schaute den strand entlang, hinaus aufs meer. wir haben bereits ungefähr eine stunde nach high tide, liebling, lass uns besser einen lauf am strand entlang machen, ich liebe die gefahr, haha, aber ertrinken, wenn rip tides uns hinaus tragen sollten, bei aufkommender ebbe, komm, wir gehen, wenn dir laufen zu anstrengend ist. sie gingen hand in hand, die einlaufenden wellen umspülten ihre füße, sie zog ihn ins tiefere wasser. komm, nur ein paar züge, am strand entlang, das kann doch nicht gefährlich sein, bitte, du kannst mich ja retten, falls du mich liebst, oder ich gehe zu den meerjungfrauen, und wir holen dich eines tages, als prinz und poseidons gefährte. er zögerte. sie lagen völlig erschöpft, nebeneinander, wurden angespült, fünfhundert meter südlich, schafften es mit letzten kräften, krochen auf ihren vieren heraus, sie stand unter schock, er hielt ihre beine hoch und massierte den immer noch harten, verkrampften muskel, sie wimmerte vor schmerzen. verzeih, liebling, schluchzte sie. aber ich bin doch schuld, schatz, ich wusste es besser, ich habe versagt, ich hätte, ..nein, nein, ich hätte auf dich hören sollen. die massage wirkte, der muskel entspannte sich zunehmend, wie ihre gesichtszüge. du hast mein leben gerettet, liebling, flüsterte sie, jetzt bin ich ganz dein, ob du willst oder nicht. ich will, mein schatz, du bist jetzt meine beute, mir vom meer geschenkt, mein bounty. er trug sie auf seinen händen, die kleine düne hinauf, ins hohe gras, sie zog ihn zu sich. atemlos lagen sie wieder nebeneinander, schauten hinaus auf die see, wortlos.