ihre haare flogen, schnellen schrittes wollte sie ihm davon laufen, er konnte kaum schritt halten, sein knie schmerzte, du bist ein scheusal, rief sie, ohne sich umzudrehen, warte doch, ich will dir alles erklären, mach langsam, bitte, sie blieb stehen, er erreichte sie, sie wendete sich ab, er ergriff ihre schultern, drehte sie zu sich, bitte schau mich an. siehst du nun was, was du gemacht hast, ihre tränen hinterliessen schwarze spuren, auf ihren wangen, kajalschwarz, du bist wunderschön liebling, du bist so bezaubernd. ach hör auf, tut es dir wenigstens leid. ich.. tut es dir leid, tut es..ja, mein gott, ja, natürlich tut es mir leid. du darfst nicht weinen, das ist nicht zu ertragen, ich kann nicht denken, wenn..um sich zu entschuldigen, braucht man nicht zu denken, entweder fühlst du es, oder..sie begann zu schluchzen. er ging unbeholfen in die knie, vor ihr, sie wendete ihren kopf ab, willst du mich heiraten, stöhnte er vor schmerzen. hör auf zu stöhnen. mein knie stammelte er leise. natürlich will ich dich nicht heiraten, du ochse, du dionysicher ziegenbock, du ..giftschlange, wortbrüchiger parvenu, du. noch nie warst du so schön, Anna, Anna, hilf mir auf, rette mich, verzeih mir, oder lass mich hier liegen, bis die geier kommen, an meiner leber und meinem herzen sich aasen, die ratten..ja, genau, du ..ratte, auf allen gassen, in allen häusern unterwegs, nächtens. jetzt musste er lachen, sie trat ihn kräftig an den oberschenkel dafür, seines gesunden beines, er schrie kurz auf, du bringst mich um, bitte hör auf damit. ja stirb, hier auf der stelle, dann werde ich dir verzeihen, vielleicht. sie kniete sich neben ihn, und untersuchte ihr werk, betastete die stelle und sagte leise, du simulant. er ergriff ihre beiden hände und küsste sie, lang und innig, die schmerzen zwangen ihn, sich seitlich fallen zu lassen, lag ihr nun zu füßen, sie beugte sich über ihn und streckte ihm ihre zunge heraus. ja, ich sollte dich hier liegen lassen, in deinem elend. endlich erreichten sie das kleine hotel, er bestellte den billigsten champagner aufs zimmer, klaute die blumen von dem tischchen im flur, während sie im badezimmer die schwarzen spuren ihrer tränen bereinigte, rouge und etwas lippgloss auftrug, sich entkleidete und auf das türgeräusch wartete, um dann einzutreten, in eine neue verhandlungsrunde, ihrer liebe.