mit traumpfade* übersetzte A. Kamp den u.g. titel. Chatwin in Australien ging, vermutlich mit S. Rushdie, den songlines der Aboriginies nach. ein sagenhaft gutes buch, wie In Patagonia und die anderen. Chatwin folgte seiner theorie, der Mensch sei eine diskursive erscheinung, zum umherlaufen bestimmt, er folgte den traumpfaden, hoffte vielleicht auf mythisches erleben, wandernd, traumwandelnd. ein mäandernder diskurs wäre vielleicht eine zeitgemäße form, dieser unterstellten veranlagung, wenn dieser denn frei wäre. foucault, ein meister der archäologie diverser topiken, er führte diesen begriff letzlich ein, in seiner machtpolitischen bedeutung, dessen lehrstuhl für denksysteme, dies zum zentralen gegenstand machte. ist dieses noch von bedeutung, vor dem hintergrund demokratisierter netzwerke. falls ja, wie begründen, gründen wir eine sphäre, in der ein freier, kritischer diskurs geführt werden kann, ein meta diskurs über vorhandene diskurse, die in der regel von finanziellen interessen, aus verteilungs oder umverteilungsgründen,
direkt oder indirekt, verdeckt,
gesteuert werden. die machtfrage zu stellen, wäre politisch, also zum scheitern verurteilt. die rohdaten und deren aufbereitung wäre sicher eine aufgabe für die KI, in einem darknet, mit global verteilten gateways, zur datenerhebung, die verbindungen herstellt, zu etablierten KI systemen. ein institut, eine akademie welche die ergebnisse aufbereitet, eine enzyklopädie der bestehenden diskurse schafft, synoptische und analytische texte, KI basiert, generiert und auf geeigneten plattformen bereitstellt, wikipedia o.ä. z.b., zur dokumentation der machtverhältnisse im diskursiven raum unserer gesellschaften und des global village planet earth, haha.
* B. Chatwin, Songlines, 1987, Cape, London


