schlaflos sind die nächte, wie die tage, die stunden so unsäglich, die alleinig der erinnerung gehören, jeder augenblick, der vergeht, ist verloren, geschuldet dem unvermeidlichen, ohne dich, erato, meine muse, die du meine blicke führst, auf das ungewisse, doch so sicher gewähnte, auf die ewigkeit des schönen, unberührt, in dir, erato, mir zuteil, dieser schatz, so mein, so fern, so voll mein herz, voll der sehnsucht, das lied bist du, orpheus gleich, singe ich es, schaue mich nicht um. mit meinem blut schreibe ich mich nieder, mit meinen tränen wasche ich mich, mit meiner freude danke ich dir, voll demut.