wie schreibst du, eigentlich, wartest du auf .. ideen, eine eingebung, und was soll daraus werden, halt, stop, langsam, bitte, ersteres kann ich beantworten, letzteres ist völlig offen, noch im wagen, einfach ungewiss. ich sammle worte, begriffe, werfe sie in die luft, fange sie auf, spieße sie auf, betrachte sie, verschlinge sie, gehe ihrem geschmack nach, setze sie dann, je nach eignung, als überschrift, oder thema fest. dann warte ich, nicht zu lange, in der regel keine fünf minuten, und schreibe, bis der einfliessende, in mir entstehende kontext, sich entleert hat, aber, ich habe noch nicht wirksam darüber nachgedacht, aber so, ungefähr so, einfach loslegen, sozusagen, und zu ende bringen, textlich, was von mir zu finden ist, für so einen absatz, eine im grunde rhapsodische form, auch in ihrer reihung, auch im rhytmischen versuche ich das, das ist mir ganz wichtig, hier ist noch viel zu leisten, den sound, den ich mir vorstelle, mit dem bin ich manchmal zufrieden, sonst weniger, die themen sind mir im grunde gleichgültig, es sind die ewigen, die kleinen ereignisse von denen ich erzähle, sind nur träger für einen sound, der mir im moment noch wichtiger ist, als die geschichtchen selbst, wenn der sound trägt, mir zur schreibe wird, dann kann ich mich vielleicht an eine erzählung trauen, einen größeren bogen spannen, aber zuerst zuerst will ich meine zehn kurzgeschichten weiter arbeiten, die blogs, meine geschichtchend sind reine askese, sind übungen, hausaufgaben, die matura, das reifezeugnis im schreiben, die kurzgeschichten.