mos maiorum, gravitas, nicht ich, not I*, zu beredt, um schwere zu gewinnen. gedankliche schwere, fliegt mir zu, allerdings, lenkt mich aus erratischen bahnen, ab, impulserhaltung trägt mich weiter, im dickicht, zerstreut, am ende, der impuls, brown’sch und atomar, ein weiterkommen unmöglich. die sehnsucht, lebendig noch, kometengleich, fernste weiten und kontakt, zum zentrum, sonnengleich, meine bahn zu ziehen, hyperbolisch zwar, ohne wiederkehr, aber erfüllend, die ersehnte ferne und nähe. wie konntest du mich nur verlassen, liebster, waren wir nicht glücklich. du warst vielleicht glücklich, meine liebe, haha. du scherzt, willst mich locken, provozieren, zu einer aufrechnung bewegen, nachträglich versehen mit deiner persönlichen mehrwertsteuer. quatsch, das wäre sophisterei, die wahrnehmung verändert sich eben, mit skalierenden maßstäben versehen, in retrospect. das zählt nicht, darf ich nicht gelten lassen. du bist hier, bist du hier um zu liquidieren oder einzutreiben, vermeintliche schulden, oder als gärtner, oder um gelände zu roden, brand zu roden, feuer zu setzen gleich an mehreren stellen. wir müssen aufhören damit, sofort, sonst… was sonst. sonst überfordert mich das, in seiner totalität, wir können die dinge nicht mehr umfassen, falls wir es versuchen, reissen sie uns zurück in die vergangenheit, mit einer wucht, die ich mir nicht vorstellen will, allein die vorstellung..bitte. er nahm ihre hand, hielt kurz inne, führte sie an seinen mund, berührte sie kurz mit seinen lippen. wenn du schon meine hand nimmst und hältst, ich sie dir überlasse, dann küsse sie auch, spürbar, ja, ich will dich spüren, zärtlich, aber wahrnehmbar und deutlich, haha. ach du, wohin soll das führen. ins bett natürlich, du bist ein großartiger liebhaber, oder war das alles eine pflichtveranstaltung, gerade stehen, preußisch, das los hinnehmend, die pflicht erfüllend, übererfüllend, das kann so nicht gewesen sein, ich spüre noch deinen atem in meinem schoß. maria. ja, was gibt’s, angst vor’m elfmeter, vor’m penalty shooting, mein schatz. ich wollte reden. dann rede. ich wollte dich bitten, um verzeihung bitten, für..das würde mich jetzt wirklich interessieren.., für die zeit, wo ich nicht für dich da war, wo ich..davon gelaufen bin, ziellos, allerdings, wo ich nicht zurückschaute, rücksichtslos war, auch undankbar, dich nicht sehen konnte, meine liebe erodierte, verfiel, anheim fiel an eine suche, statt zu pflegen, was mir geschenkt war, von dir. wie jetzt, ich beschenkte dich, und das war dein unglück, und grund meines glücks. ja und nein. mein lieber, deine liebesrhetorik ist bei weitem besser, profunder, ausgereifter, selbst logischer als deine.., was ist das eigentlich, ein gang nach canossa, ich habe dich nicht herbefohlen. ich weiß. können wir jetzt vielleicht damit zu ende kommen, ich will dich spüren, deinen atem, dich in meinen armen wissen, mein don quichote, de la mancha, ich bin hier, keine schimäre, deine dulcinea, dulcissima, stolz, stark und zu diensten. maria. ja, und.
*S. Beckett