so wie die nativ geistige armut ein sicherer hafen ist, schützend sich legt, um die kleinen seelen, so schützt sicher die armut, vor einer mittelbarkeit eines lebens, einer geistigen armut, in folge einer feindlichen übernahme, durch überfluss und reichtum. ein banales leben, also jenseits eines zu ziehenden bannkreises um die polis, sich selbst ausgrenzend, dort ansässig in einer klause, unter gleich gesinnten, und von einer möglichkeit des unmittelbaren getroffen, nicht der kultur frönend, sondern fronarbeit leistend. wenn schon geworfenheit, dann auf sich selbst, asketisch, also übend die dinge, die nicht fundamental reduktionistisch sind, sonder der symbolischen form des lebens, somit einer spiritualität dienen, die weitestgehende besitzlosigkeit als bedingung der freiheit letztendlich voraussetzt, mönchsgleich. er ordnete dinge und angelegenheiten, versprach seinen kindern seine erreichbarkeit, meldete sich ab, bei verwaltungen und behörden, verkaufte teile seines hab und gutes, das klavier, die briefmarkensammlung, übergab die gemäldesammlung, von der mutter geerbt, von ihrem pinsel stammend, an seine frau, drei bilder davon an ein städtisches museum in der heimatstadt der mutter, die sich zuerst weigerte, die schenkung anzunehmen, er den bürgermeister daraufhin erpresste, mit details und ungereimtheiten aus verwaltungsakten, von denen er kenntnis hatte, dieser schnell die segel strich, klein bei gab und als dreingabe einen überschaubaren festakt plante. zum abschied in die fremde, dichtete er eine kleine archäologische synopsis, in hexametern, wie wenn sein leben einem takt gefolgt wäre, damm da da, die versfüße, seine leben allerdings doch nur aus pferdefüßen bestand, die kinder ausgenommen, so wohlgeraten, so feine weiber geworden sind, wie er gerne sagte, voller bewunderung, die er über alle maßen liebte.


