das licht, jetzt, kraftlos und etwas bleich, septembergleich, erscheint es, wirft eher zögerlich die schatten, nach den iden des mai. der wenige dunst, streut es aber, verteilt es, ein ästhetischer ausgleich für die schattenwesen, etwas mehr ins licht gerückt, dadurch. die gedanken der menschen, sich wiegend, scheinbar über ihnen zu liegen kommend, sind unfrei, in einem inter esse eingeschlossen, dort verwahrt, bis auf weiteres. keine heiligen in sicht, die sich im transitbereich aufzuhalten pflegen, einem wartesaal gleich, die realität bevorzugen, der wirklichkeit entflohen. also flüchtige, die ihre spur anvertrauen, denen, die sie sehen können. pfingsten hingegen ein anker, tief verwurzelt, und erhebend, das boot, dort festgemacht, unsere arche. der existenzialismus hat sicher eine berechtigung, verdient allerdings, und ermöglicht auch keine rechtfertigung, für mein dafürhalten, Stefane, er ist letztlich eine reductio ad absurdum, eine reduktionistische pseudophilosophie, eine weltanschauung sicherlich, die nicht unbedingt agnostisch, atheistisch angelegt ist, die sich aber einer geschichtlichkeit und wissenschaftlichkeit, in einer transzendenz, entzieht, und das aus methodischen gründen, eine nabelschau, ein modisch, modernes appercu war und da auch steckenblieb, eher eine kunst, also literatur. sie verabschiedeten sich, mit einer anfangs zögerlichen umarmung, die dann doch einen festen, herzlichen abschluß fand.er stieg die stufen hinunter zum ufer, lief dort die promenade entlang, sortierte die restlichen gedanken, räsonierte, ein wenig, und gab sich dann der abendstimmung hin. der mond, halbverdeckt durch den irdischen schatten, begleitete ihn. warum wird dem physikalischen messprozess eine solche bedeutung zu teil, dachte er. der mond ist eine manifeste erscheinung, wie das quantum, letzteres bobachten wir nur dabei, wie es eintritt, aus dem kontinuum, der sphäre des möglichen, als grenzgänger wartet es auf seine bedingung zur konkretion, zum eintritt in die zeitlichkeit und vice versa. er verspürte plötzlich einen beachtlichen appetit und machte sich auf den weg, ein kleines bistrot für sich aufzutun, die es hier zahlreich gab, und gespräche über politik, die frauen, pferderennen und andere, wägbare themen, zu führen, mit den ansässigen, die er schätzte.