er saß auf der kleinen treppe, die in den garten führte, am späten nachmittag, die kirschbäume bereits voll erblüht, so strahlend weiß, die kleine wiese dahinter zeigte eine bunte blütenpracht, die wilden malven, der klatschmohn, die kornblumen, gänseblümchen, das grüne gras, fingerhüte im schatten der bäume, er schaute den ameisen bei ihrer arbeit zu, zu seinen füßen, bussarde zogen ihre kreise, weit oben, das abendessen war vorbereitet, der wein kaltgestellt, ein putzeimer als kühler vorbereitet, das eis im kühlfach, er hatte noch schnell geduscht, vertraute auf die wirkung von Antaeus, der sohn Gaeas, der, solange er kontakt zur erde hatte, der mutter, unbesiegbar war, als after shave, nun aufgetragen, unbesiegbar wollte er sicher nicht sein, unwiderstehlich, vielleicht, ein bischen, wenn das denn geht, gesprächsthemen waren vorbereitet, die sie liebte, sie interessierten, er wollte sie verführen, mit ihr baden gehen, im see, der sich keine zehn gehminuten von hier in dem kleinen wäldchen befand, wo er als junge flöße zimmerte, die ihn nicht trugen, die dann dahintrieben, strandeten, irgendwo, er sich einmal ein huhn auslieh, als passagier, was er allerdings nicht auf das floss brachte, es hackte und strampelte, befreite sich, er ihm eine halbe stunde hinterher rannte, es wieder einzufangen, es hätte ihn fünf mark gekostet, die er nicht besaß, das huhn ließ federn und legte sicher keine eier mehr, für tage. er wollte mit ihr unbekleidet am ufer des sees spazieren, wandeln, muse und faun, sie lieben, im moos und den farnen, in der kühlen feuchte des wäldchens, wo sie beide hingehörten, zu diesem zwecke, wie er meinte. er machte eine bewegung aus, hinten im garten, dann schlug das gartentürchen zu, sie winkte, in ihrem weißen kleid, kaum auszumachen im kirschblütenmeer, mit ihrer ebenso weißen haut, er bemerkte ihren strahlend roten lippenstift, er winkte zurück, stand auf und lief auf sie zu, sie trafen sich unter dem blütenmeer der bäume, sie umarmten sich, küssten sich ihre wangen. ohh, du trägst antaeus, wie du duftest, willst du mich denn verführen. ja, ein bett im süssen klee wartet bereits, auf uns. sie lachte schallend, er schmunzelte. ich als muse und du als dichter, oder. ich habe mich mit den waldgeistern gestern besprochen, sie wollen mich als faun aufnehmen, allerdings nur für heute abend und die nacht. na das sind ja aussichten, du, ich sterbe vor hunger, hast du..wir können gleich essen, gib mir fünf minuten, setz dich auf die treppe oder komm mit mir rein, wie du magst. ich lasse mich gerne überraschen, ich sitze hier solange und genieße deinen garten. perfekt. er schaute kurz nach ihr und fand sie lm garten, auf der wiese, blumen pflückend, sein herz sprang und schlug in den hellsten tönen, es war wie damals, wie dachte er nur sie vergessen zu können.