mit dem wormser diakon über realpräsenz gesprochen, unverständnis geerntet. habe mich als konvertit geoutet. wie war es im gottesdienst, mein schatz. der pfarrer hat über die sünde gesprochen. und was sagte er. er war dagegen. er war wohl sozialpädagoge, hatte so etwas soziales, hatte mich wohl als intellekuellen ausgemacht. sie erkennen uns an unserer sprache, nicht an den inhalten, es gibt bezüglich ihrer bildung eine große varianz, von enzyklopädisch, bis hin zu den sparten, den bewohnern von einzelnen kategorien. die unterschiedlichen sprechakte gehen aus von dem unterschiedlichen verhältnis von sprechen und denken, der intellektuelle liebt die worte, gibt ihnen raum, kontextuelle freiheit, begleitet sie gedanklich, reflektierend versucht sie bestens zusammenzufügen, spricht langsam, im vergleich, andere präferieren die sätze, die container, zumeist vorgefertigt, in sinneinheiten. der intellektuelle weis, verlässt er die worte, verlassen ihn die creativität, zur schaffung der affinität von sprache und denken.


