die geschichte begann mit einem happy ending, stellte die dinge von anfang an auf den kopf, das ende, der anfang, der anfang das ende. sie hieß Albena, oder Ablena, sie benutzte beide namen, und arbeitete als frisörin, in einem kleinen laden, abseits des zentrums, mit herren barbier, was sie auch erledigte, inklusive waxing aller, auch der empfindlichsten stellen, rücken, nase, ohren, sie konnte auf alles heißwachs aufbringen, wo nur ein härchen sprießte, holte sie den tiegel, strich auf, riss ab, bei manchem, zumeist stammkunde dann, hielt sie deren mund zu, sie konnte das stöhnen, wenn sie das wachs an den ohren abriss, nicht ertragen, ansonsten haarverlängerungen, waschen, schneiden, fönen und zöpfe flechten, ihre kleine leidenschaft. sie war recht hübsch, geschätzte zweiundzwanzig jahre, besaß einen robusten körperbau, das tattoo eines schwarzen panthers dekorierte ihr ausladendes dekolletee. kritik an ihrer arbeit quittierte sie mit einem, isch mach disch kaputt, du.
ihre feinen hände passten so gar nicht zu ihr, er verliebte sich in sie, nach drei katastrophalen haarschnitten, einer auch blutigen rasur und als letzter versuch mit ihr ins geschäft zu kommen, ein waxing seiner bikini zone, wie sie es nannte, was sicher filmreif, aber vor allen dingen schmerzhaft war, sein sexueller appetit neun tage ausblieb, agonie herrschte, in der bikini zone.


