die strukturalistische sicht auf die sprache, ihre sprachspiele*, in allen codize, offenbart ihre gedankenlosigkeit, in vielen fällen, ein zugrunde liegender gedanke verschüttet, durch den spielerischen gebrauch. die pandemische ausbreitung des trivialen gibt zeugnis von der dynamik deren verbreitung, in allen medien, auch der akustik. was als meinung gilt, bezeichnet wird, sind in zunehmender weise sprachspiele, versatzstücke. das aktuelle spielbrett, die großflächige erregung, über alles. wütend werden diese versatzstücke aneinander gefügt, kombiniert, zu parolen einer artifiziellen pseudo betroffenheits-rhetorik zusammen geschustert. hier findet die latente aggressivität der akteure ihr ventil, kaum ein äußerung ohne spielzüge auf diesem spielbrett. jeder zug erntet einhelliges kopfnicken,

* Wittgenstein