Paris, ein opfer der ekthesis, als exposito von einer bärin gesäugt, als hirte gelebt, einem sklavenschicksal, dem tod entronnen, stirbt in gegenwart seiner ersten frau, die ihm ihre hilfe verweigert. er raubte Helena, statt Iphigenie auf Tauris* zu besuchen, sich zu vermählen, mit einer überaus klugen frau, Troja zu retten, einen städtebund mit Mykene zu gründen, stattdessen wählte er Helena, die schönste aller, auf den rat Aphrodites hin, die nur unter drohungen Aphrodites, das bett mit ihm teilte, und besiegelte damit den untergang Trojas. ein bad in der mythologie wirkt wunder, reinigt die sinne, den verstand, was könnte schöner sein, als sich gemein zu machen damit, sich da hinein zu begeben, in unsere so vieles versprechenden anfänge, es ein rein menschliches universum war, ein kontinuum der wahrnehmung, wir mit allem verbunden, alles so leuchtend wahr, unsere aesthetik uns eine schau ermöglichte, jeder tag ein erschauern war,
*J.W. Goethe, Iphigenie auf Tauris. Ein Schauspiel, 1787, Goethe in einem durchaus feministischen Modus.


