eine glückliche ankunft, felix adventus, wünschte sie mir wohl, meine namensgeberin, die mich geboren hat, meine mutter werden sollte, der zeuge nicht vater werden wollte, der übliche instinktlose quatsch von menschen in einer narzistischen orientierungslosigkeit, für den rest der familie war ich eine andauernde bedrohung, köstlich und absurd, aber letztlich bin ich dadurch allem entronnen, was wertlos war, in seinem kern falsch und verlogen, und ein über generationen gepflegter neid und hass, Gott sei dank gab es diese heilvolle fügung, dieser organisierten schamlosigkeit entrinnen zu wollen, aus eigener kraft. die distanz zu meiner pseudo herkunft war nie größer, habe mich ihr entledigt, das ist eine freiheit, die ich mehr als zu schätzen weiß, sie ist die belohnung für mein bemühen, alles verbleibende verdient nun meine freundschaft, hingabe und liebe, dafür danke ich denen, die dessen würdig sind, nicht in meinen augen, sondern im antlitz unseres schöpfers.


