ich liebe meinen kaffee, bei McDonalds, siebträgermaschine, italienisch, 1.99, wirklich gut. was man nicht alles liebt, lieben kann, wie der begriff sich streckt und dehnt, sich einengt, auf dingliches sogar. manchmal sehe ich sie, selbst aus dieser entfernung, meiner verstellungskraft geschuldet, zur schimäre geraten, nun, verzeihlich, unvergesslich dennoch. ich in ihren augen, besten falls ein rätsel, oder ein reisender, auf dem wege, der nur vorbei führte, an ihrem leben, für eine kleine abwechslung tauglich schien, ihr lohn, die sich nun verbrauchte, für ihr leben in wartestellung. ihre augen funkeln noch, wenn sie vor mir steht, aurora borealis, wie ein wetterleuchten, ein polarlicht, in der aufkommenden dunkelheit. ein wetter zieht auf, wird alles verdecken, starker regen kündigt sich an, ich stehe darin, er wäscht alles von meiner haut, jede berührung. bin irgendwie dankbar, für die zeit, ohne schuld, wir beide, letztlich.

wie ein erstes mal