what we gonna do, when they come for you.* do until a=true projection & perception & correction end. die großartige Badu, antwortet auf gangster rap, mit soul blues. liebe, leidenschaft lehnen sich auf gegen die strukturelle gewalt einer subkultur, ihrer normativen kraft. unentrinnbar scheint deren verstrickung in kriminalität, drogen, gewalt, an den rändern der klein-bürgerlichen gesellschaft, wo die ghettos liegen, mit ihren narrativen, unterdrückung, rassismus, armut, objektiv unterlegt mit der dortigen lebenswirklichkeit. die narrative der sich in transposition befindlichen, demokratie, wohlstand, freiheit. auch das kleinbürgerliche lager ist gespalten, rot und blau, ordnung und libertäres, reichtum und verteilung, waffen und wokeness, ja, platter geht’s kaum, aber ok. ausgrenzung, distribution und dissoziation, kondensation soziologisch gesehen, aber auch hier greift das entropische gesellschaftsmodell, kohärenz und äquivokation von ideologischen phrasen, narrativen. der realität eigene gedanken abzuringen ist energetisch aufwändig, die medien korridore übernehmen die gleichschaltung, sie organisieren und garantieren die gesellschaftliche sprachlosigkeit und das optimum im energieaufwand des individuums. die diskurslose gesellschaft das immanente ziel, der materialismus als stabiler endzustand des schreckens. die begleitmusik, ein pandemisch sich ausbreitender narzismus, der zunehmend maligne züge trägt, sich geriert als individualismus, das zeitgenössische lebens ideal. ich rauch’ jetzt mal ‘ne zigarette und hör’ Badu, what you gonna do, what you gonna do, haha.

*Erykah Badu