woran denkst du. an vergangene zeiten. an was genau. jedes leben ist ein erfülltes leben, erfüllt mit irgendwas, gemäß irgendwelcher gegebenheiten, also einer sorge, im sinne heideggers. du weichst mir aus. tu ich das, ich denke nach über die bedeutung von symbol und fetisch, in der sexualfunktion. wie bitte, um himmels willen, was ähh..schau, nicht aus ärztlicher oder therapeutischer sicht, ich betrachte diesen zusammenhang als aktivist, davon betroffener und abstrakt, anthropologisch, die characteristik der ausdrucksfunktion, also die geschlechtsmerkmale, ihrer darstellungs- und bedeutungsfunktion, einer auftretenden ambiguität, als erzeugenden funktion dessen, was wir fetisch nennen. der zauber des fetisch, was ihm zugrunde ist, liegt ja darin, daß, was man vereinfachender, diffuser weise projektion nennt, ein kategorienfehler ist, ein fehler in der ordnung der dinge ist. man kann diesen vorgang auch positiv bewerten, natürlich, als erweiterung eines aktionsraumes, sexuell, oder beim warenfetischismus, materiell, wo der hunger einen erweiterten aktionsraum erhält. diese transferleistung, als verdopplung, also der kategorienfehler, folgende ambiguität, einerseits eine kultisch, mythische komponente besitzen kann, aber letzlich kulturgeschichtlich, bezüglich der sich entwickelnden offenheit unseres cognitiven symbolsystems, zu begründen ist. restriktive, somit konditionierende, entfaltungsmöglichkeiten unserer triebstruktur, erhöhen die wahrscheinlichkeit für diese transferleistung. auf der anderen seite beobachten wir eine hypersexualisierung und konsumismus, der libertäre gegenspieler, der dionysische exzess, sex sells, pornografie als massenartikel, konsum als wert. restriktive und libertäre strukturen zeigen ähnliche transfer effekte. das ist erstaunlich, also in dieser hypothese.


