die exposition des unendlichen als imperativ für einen teil des ganzen. können wir aus einer ordnungsrelation auf einer unendlichen menge, die aus dieser menge stammt, eine über diese relation hinausgehende aussage treffen und ist diese aussage entscheidbar. Maeve lächelte, während er noch in seinen ausflüchten unterwegs war, platz zu schaffen für eine rettende idee, stotterte, dann innehielt, da sie auf ihn zu trat, den zeigefinger auf seinen mund legte. danke für die blumen, Stefane, von Rose, oder. jetzt lächelte er, ja, von Rose. und weiß, passend zu meinem kleid. sie drehte sich, eine volle drehung, nahm ihn an der hand, zeig mir deine behausung, was liest du gerade, ist noch etwas übrig von deinem üppigen mahl, und zog ihn in die verschiedenen ecken seines zimmers. hast du kerzen, komm lass uns kerzen anzünden, in deiner studierstube, und lösche das licht, das ist dann geheimnisvoll und du kannst mir etwas von deiner philosophie erzählen, komm. er hatte kerzen, für den fall, daß ihm die münzen ausgehen für den automaten, von dem er seinen strom bezog, im treppenhaus. er zitierte einen satz von rousseau, extemporierte kurz über diesen, bis sie ihn unterbrach, und was machst du so, wenn du nicht philosophierst. ich arbeite in der brasserie, seit kurzem, nicht als aushilfe, ich habe eine anstellung. da gibt es sicher ein großzügiges trinkgeld von den vornehmen herrschaften und sie lachten beide. Maeve, er zögerte, ja, sprich, was hat Rose über mich erzählt. eigentlich nichts, also sie sagte du seist sehr klug, ein homme des lettres, ..und sie denkt du kommst aus einem vornehmen hause, schau auf deine hände, sie hatten wohl nur bücher gegriffen und kein werkzeug,..jemals. sie duftete nach frischer seife, womöglich eine billige kernseife mit lavendelöl. hat sie dir nicht erzählt, daß ich auch sie zum essen einlud. doch, ja und, sie ist hübsch, und ungebunden, obwohl sie schon ende zwanzig ist, mein gott, sollte sie nicht einfach heiraten, erfahrung hat sie weiß gott genug gesammelt. sie erschrak, errötete und legte ihre hand auf ihren mund. er dachte an Rose, die kurzen nächte, während dreier tage, an die hoffnung, die er hegte, wie sie ihm den rücken kehrte, wie er diese demütigung verzieh, aber noch klar vor augen hatte, und jetzt Maeve, die ihre schwester übertraf, an impulsivität, grazie, feinheit und leider nicht an klugheit, was er im moment als vorteil für sich sah. Maeve, schau mich an, ich kann schweigen wie ein grab, vertrau mir. ja, aber wirst du auch. bestimmt, nur, unter folter, wenn mir der tod drohte .. selbst dann Maeve. sie schmunzelte und er ging zum angriff über. ja ja ja und sie hauchte ein nein hinterdrein, heute nicht, noch nicht. du musst mir erst ein geschenk machen. er gab den überraschten, schaute in ihre Augen, was sie sich gefallen ließ, und erfuhr, wie sie eine mangelnde klugheit durch eine raffinesse zu ersetzen wusste, die wohl vielversprechend, für die geplanten liebesdinge, war, deren erfüllung tragende, so bezaubernd bereits vor ihm stand und nun darum wusste. dein schal, Maeve, du hast deinen schal vergessen, Maeve, rief er das treppenhaus hinunter, da er die tür nicht hörte, die laut hörbar ins schloss fiel, gewöhnlich. pass gut auf ihn auf, Stefane, ich komme doch wieder .. vielleicht…morgen. unhörbar schloss die schwere eingangstür, er verstand, das signal, wusste sie vielleicht um seinen rat, den er ihrer schwester gab, das haus tunlichst leise, in den frühen morgenstunden, zu verlassen, um nicht die neu gierigen ans fenster zu locken. voller vorfreude auf das, was möglich schien, fiel er in seine träume zurück, diesmal schlafend.

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