das gedächtnis als produkt einer genuinen erzeugendenfunktion symbolbildender eigenschaften empirischer wahrnehmungsinhalte im vorbewusstsein und genetische grundlage einer sprachfunktion und des bewussten, abstrakten denkens. wir hatten bereits in krise des allgemeinen festgestellt, daß die grundlage einer abstraktion eine datenreduktion beinhaltet, wesentlich ist und diese problematisiert und auf co-okkurrenz als instrument der quantisierung, bildung einer metrik, hingewiesen. wir können diese tatsache nun integrieren in obige betrachtung. die datenreduktion als wirklichkeitsbildende funktion ist offenbar zweistufig.
der empirische sinneseindruck in der sehoptik führt zu einer reduzierten datenrate von ca. zwei mbit/s im ableitenden sehnerv. der einleitung und verarbeitung des informationsflusses in das kurzzeitgedächtnis, folgt die transposition, transformation in das langzeitgedächtnis, nach vorherrschender lehrmeinung. beide speicheroperationen sind zumindest mit einer weiteren datenreduktion verbunden, da das großhirn nur ca. 50*10E09 zellen besitzt. work in progress.



