vom glück ein bastard zu sein. oder wie das deutschsein meine vaterschaft übernahm. eine retro-perspektive. man kann diese angelegenheit mit wenigen sätzen erledigen. die bezeugte zeugung, die selbst-inszenierung des biologischen vaters als übervater mit ww2 relevanter trauma-bewältigung als background-folie, eine initiale wechselseitige antipathie, dann konsequent fortgesetzt, bedingt durch einen vorausgegangenen abortus, daraus folgend ein persönlicher einzelkindstatus und narzistische kränkung und überforderung des erzeugers und der kombattanten um mutter-liebe und vater-respekt. frühzeitige entlassung aus dem einzelkindstatus in eine präpubertäre verwahrlosungs-idylle. flucht aus dem affektiert-bildungsbürgerlichen miljöö neureicher kleinbürger in die wildernis der frühen jahre, dann freiwillige selbstdomestizierung unter dem kultur-primat deutschsein. ende der vorstellung.

..gibt’s zum nachtisch torte ?

nach der ausbildung zum zivildienstleistenden an einer uniklinik im chirurgischen op, mit zusatzausbildung frühdienst, folgte die gründung einer chirurgischen privatambulanz, schwerpunkt gesichtshernien und gesäß-furunkel, die ich erfolgreich an eine krankenkasse verkaufte und seit dieser zeit als freier mutbürger und autor verschiedene daseinsformen teste. das bildmaterial oben zeigt den jugendlichen autor bei den dreitägigen inaugurations-feierlichkeiten als chef-procurator der nun im familienbesitz befindlichen hausschuh-sammlung diverser vorfahren, die während ausgrabungsarbeiten im gemüsegarten des herrschaftlichen anwesens entstand, von belanglosem unrat isoliert, identifiziert und dann einer teilrestauration unterzogen wurden. onkel herrmann, der fotograf dieser veranstaltung, verstarb kurz nach der aufnahme des autors im trauten kreise seiner erbschleicher. meine erstdiagnose morbus cron musste ich nachträglich korrigieren, es war maria cron.