man findet keinen halt, wenn die beschleunigung zu groß wird, man greift ins leere, wird fortgerissen. das ist physik. ähnliches beobachten wir in der welt der gefühle, bezüglich anstieg und intensität. und so funktionieren drogen, die schnelle wirkstoff anflutung führt zum kick, die qualität des wirkstoffes zu euphorie und anderem. hallozinogene entfalten ihre wirkung langsam, gemächlich tragen sie ihren probanden davon. es gibt offenbar eine propensität des menschen zu intensiven gefühlen, er sucht sie, als vehikel, welches ihn aus dem alltag entführt, gleich welcher art diese gefühle sind, sie beglücken den suchenden, gleich, ob hass, liebe, leidenschaft. haben diese erregungszustände einen phyllogenetischen hintergrund. vermutlich. das jagdfieber, die sexualität, der kampf, die gelingende aggression, das versprechen auf status und aufstieg. nur die angst fällt heraus, immer mit dem tod verbunden.

angst vor’m poodle