ich kämpfe mit mir selbst, um mich, um den entwurf meiner selbst, exploration und extrapolation, die bestimmung dessen was ist und dessen was erreichbar scheint, oder auch darüber hinaus geht, die idee von mir, eidos. wie eine gotische kathedrale, haha, die stabilisierenden streben außen, innen mein altar, alles vom lichte erfüllt, so groß, so wenige dinge und menschen darin versammelt, in meinem herzen. oder ist es eine nußschale, auf brausenden gewässern, wilden strömen, unbekannten meeren, meine kleine arche, die dahin treibt, die dünung mir die sicht nimmt, manchmal, im regen ich schöpfe, mit den löchrigen schuhen, um nicht unter zu gehen, die sonne mich trocknet, von der gischt das salz auf meiner haut funkelt, die nächte sich senken auf mich, wie weiche daunen, ich den geschichten der sternbilder lausche, in den nachtwachen bete, und manchmal baden gehe. wohl beides.


