er begann zu zeichnen, ihre blicke. ein tableau sollte eine ordnung herstellen, reihen und spalten, eine oculus matrix darstellen, die elemente, ihre auswahl und reihung, erzählten dann kleine geschichten, die ihr mund nie erzählte, nie erzählen konnte, deren bedeutung zu vernachlässigen war, alleinig die expressivität der blicke entscheidend war, für sein vorhaben. die blicke, den richtungen entsprechend, abgewandt, direkt, von auge zu auge, in die ferne, nach innen, einen gegenstand fixierend, den himmel berührend, geordnet, geordnet nach emotionen, korreliert, unkorreliert, zufällig. so wenig obsessiv sein vorhaben war, so war es doch bestimmt, von einem verlangen, die zeit zu verlängern, die nun endgültig verstrichen schien, sie lebendig zu erhalten, nicht nur in seiner erinnerung, die sie festhielt, sondern sie in einer augenblicklichkeit ihres ausdruckes wiederkehren zu lassen. als vorlage für seine zeichnungen dienten ihm die fotografien, die er während einer reise machte, die reise, wie er sie nannte, eine reise ohne wiederkehr, wie er annahm.

*M. Proust

so süß, wie die augenblicke, so fern wie die zeit, die verlorene, du temps perdu*