wohin willst du gehen, du kommst daher, angeschwemmt, ein treibgut, altes holz, vollgesogen, zum schnitzen zu weich, zum verbrennen zu nass, ausgelaugt, kommst nicht alleine voran, brauchst wind und wasser, auf den letzten metern, schmeißt dich eine welle mir vor die füße, was hast du im sinn. dein willkommensgruß, mir schimpf und schande gleichermaßen, ein schimpf für das äußere, mir zu eigen, eine schande, daß ich wage, dein eiland zu betreten, aber, einst teil der Argo, rettete Orpheus mich vorm untergang, jetzt, wo sie nicht mehr ist, komme ich, kann nicht mehr untergehen, unbeschwert folge ich der sirenen klänge, will nichts anderes mehr, als hier zu liegen, mein kern aus wahrem holz noch, hart und hell, der soll erklingen, mit euch, vor meinem ende.


