oder postludium, ein nachspiel auf alle fälle, ersteres mit dramatik, letzteres, wir können es auch coda nennen, jenseits eines finalen satzes, abgetrennt und unabhängig. dinner for one, mit zwei gedecken, und Becketts Glückliche Tage, oder Das letzte Band, zur untermalung, musikalisch entscheide ich mich für eine eigenkomposition, ein lied für ein monochord, das Ichigenkin, durchgängig im flageolett modus bespielt. Ich sagte noch einmal, ich fände es hoffnungslos und verfehlt weiterzumachen, und sie nickte ohne ihre Augen zu öffnen. Pause* warum redest du nicht weiter, du hörst nicht zu, ich höre dir zu, was sagte ich gerade, es war verfehlt und hoffnungslos, nein, ich sagte das weitermachen sei der gestalt, die vergangenheit, sie ist mir glück und heilig, von mir heilig gesprochen, in der unmittelbarkeit der reinen empfindung, der unantastbarkeit ihrer aesthetik, das ist das tragische, dann der schnitt in das fleisch, des fleischlosen, in das in mir gewachsene, organische, letztlich nutzlose, ein organ ohne bestimmung, ohne metabolismus, wenn du so willst, ein lauter ruf, ohne stimme, ohne widerhall, das denkst du, nein, das habe ich erfahren, das ist gewiss, deine erfahrung, ja, was ist mit meiner gewissheit, sie ist eine lebensgewissheit in einem spezifisch modalen, meine gewissheit dagegen, ist eine offenbarungsgewissheit des unabänderlichen, du bist verrückt, entrückt, beloved, ich füge mich, am ende.

*Krapp’s last Tape, S. Beckett

hab immer auf dich gewartet