wie geht es mir, frage ich dich, wie geht es dir, frage ich mich. fragen der aesthetik, der wahrnehmung. wie dringen wir durch zum gegenüber, welche bedingungen der möglichkeit existieren, herrschen gar. das fenster zur wahrnehmung des anderen, öffnet sich weit, durch vertrauen, es ist eine conditio sine qua non, eine archaische anthropo technik, jeden tag neu zu erproben, anzuwenden, das boot auf dem wir segeln, zum gegenüber. wenn wir anlanden, ein neues terrain sich auftut, wir kleine gastgeschenke überreichen, aufmerksamkeit, geduld und respekt, eine kleine kolonie unseres selbst dort gründen dürfen, in den gedanken und gefühlen des anderen, wir aufrichtig sind, werden wir beschenkt, wie ich heute beschenkt wurde, mit vertrauen+, haha. welch ein glück.

a vivir, mi amor