die liebe überfällt mich, nächtens, reißt mich heraus, aus meinem tiefen schlaf, der mich zu beschützen vorgibt, der mir so vieles verspricht, der mir träume beschert, wo ich blute, aus wunden die ich nicht finde, an meinen körper, die laachen hinterlassen, wo ich stehe, gehe, sitze, blutrot, die ich verwundert betrachte, mein dunkles blut, in den kissen, den betten, den stühlen, auf denen ich raste, warte, auf daß meine scham vergehe, daß ich mich zeigen kann, unbedeckt, ecce homo. all die dinge die ich bedecke, entdecke, nach vorne trage, vor mir her trage, zur betrachtung frei gebe, voll demut, dennoch aufrecht gehe, ich mir einen neuen namen gebe, Ares will ich heißen, Aphrodite meine geliebte sei, Zeus mein vater, und möge Gäa meine geliebte mutter sein, der heilige, gerechte zorn mich leite.


