chaotisches system-verhalten ist sicher eine kuriosität, deren philosophische ergründung aber wenig vielversprechend scheint. deterministisches chaos, doppelpendel, nichtlösbare gekoppelte differentialgleichungen, bifurkation u.a.m., wie auch das drei-körper problem, entziehen sich einer geschlossenen, analytischen form. hier bedarf es der algorithmen oder vereinfachungen der problemstellung, um zu praktikablen ergebnissen zu gelangen. ebenso die thermodynamik, die entweder aufgrund der gesetzlichkeit der phänomene oder bei idealisierter, statistischer betrachtung prädiktibilität liefert, modellbildung möglich macht. und nicht zuletzt, das chaos in unseren hadronen, ein chaos aus valenzquarks, seequarks und gluonen. u.a.m. wir treffen das chaos in unterschiedlichen skalenbereichen an, es gehört neben den naturgesetzlich geregelten bereichen, notwendig zum ganzen, zum universum. bespielt und bestellt werden von den protagonisten teilchen, alle felder* mit wenigen blanken seiten des textbuches, quantengravitation zb.

bifurkation

wir können nun mindestens zwei fragen in diesem zusammenhang stellen. ist das phänomen bewußtsein ein emergenzphänomen aus diesen chaotischen bereichen, gar substanziell, oder ist es möglicherweise extrinsischen ursprungs. und ist dieses phänomen also in einen ursächlichen zusammenhang mit unserer erfahrung zu bringen, da es offensichtlich nicht zur entwicklung, erhaltung des ganzen dient. trifft letzteres zu, ist es eine dreingabe, ein teleologisches topping, hat eventcharacter und die ursachen liegen möglicherweise in weiter ferne. denken wir uns die leibnitzsche prästabilisierung weiter fort, in bereiche der ℵi-klassen, i>1, dann heben wir diese wirklichkeit-realität dual-dialektik auf, und setzen sie fort in bereiche, die sich unserem zugang sehr hartnäckig entziehen (hyperreelle zahlen R, ff), wenn wir nicht gerade an Moses denken und die zehn gebote, oder gar messianisches, rechtzeitig zu ostern. frohes osterfest !

*quantenfeldtheorie