abgesehen von den bereichen in denen die starke wechselwirkung auftritt (qcd1), also im kernbereich der atome oder einem quark-gluon plasma, ist der rest des univerums in einem zustand, wo eine lineare superposition von feldern und deren austauschteilchen (bosonen) möglich ist, also im nahezu gesamten universum. hier tritt das phänomen welle-teilchen dualismus beobachtbar auf, allerdings nicht bei unseren quarks. diese sind erst asymptotisch frei in z.b. in extrem dichten neutronensternen. die lineare superposition, also die überlagerung ohne eine wechselwirkung n-ter ordnung, im wellenbild, kommt ohne teilchen aus. wechselwirkungen können also nur im teilchenbild auftreten, oder besser, sind so erklärbar. eine ausnahme hiervon, ist die halpern-streuung, eine photon-photon wechselwirkung, die erst bei einer schwerpunktsenergie von von ATLAS* nachgewiesen werden konnte (13 ereignisse). die obige darstellung führt m.e. zur erkenntnis, dass der welle-teilchen dualismus zwangsläufig aus einer eigenschaft der raumzeit hervorgeht : die lineare superposition von feldern. auch die quantenfelder, deren betragsquadrat wir als aufenthaltswahrscheinlichkeit eines quants feststellen, gehorchen der superposition, wie wir das aus dem doppelspaltexperiment kennen, mit dessen interferenzphänomenen. So gesehen können wir quanten-dekohärenz auch als kondensationsphänomen unserer quantenmaterie (reines wellenbild) denken.
nichtlineare wechselwirkungen in der qcd und anderer bereiche, sind m.e. ursache für emergenzphänomene allgemeiner art (s.a. emergenz on blog). raumzeit verzerrungen, torsion und singularitäten, könnten in der kosmischen evolution als lokale re-kohärenzzentren wirken, als eingang in einen angrenzenden kontinuums-bereich (reines wellenbild). der welle-teilchen dualismus entspricht dem aristotelischen gedanken von akt und potenz (ἐνέργεια und δύναμις). der physikalische messprozess, auch als dekohärenzphänomen in der teilchen-wechselwirkung verstanden, zwingt das potential zum generieren eines dann lokalisierten, wechselwirkenden teilchens : „die geburt der tragödie aus dem geiste der musik.“ in der qft** stehen der allgemeine feldbegriff und anregungen eines grundzustandes bereit, um diesen vorgang formal abzubilden. dieser übergang von welle zu teilchen, vom kontinuum in das diskrete ( ⇒ ) wird in der kopenhagener deutung der quantenmechanik (n. bohr et al) als kollaps der wahrscheinlichkeits-amplitude beschrieben, in großer weitsicht. die universalität der elementarteilchen (e. fermi) folgt direkt aus der annahme, daß sich der allgemeine feldbegriff auf unser raumzeitkontinuum, das universum, bezieht. eine moderne form des ätherbegriffes. die aktive rolle des „leeren“ raumes, zeigt sich auch im unruh-effekt der ***art : horror vacui der schöpfung.
*ATLAS ** qft, quantenfeldtheorie, ***art, allgemeine relativitätstheorie, 1 qcd, quantenchromodynamik



