die wirkung der ersten zigarette am morgen, ist in der anflutung von nikotin, co, co2 u.a. durchaus thc vergleichbar. ich muss immer noch schmunzeln, über die tatsache, daß mich der bruder mehrfach massiv verleumdete, im knabenalter von zwölf jahren hochgradig drogenabhängig gewesen zu sein, die verbreitung dieser verleumdung der andere bruder, nebst gattin, in der kleinen stadt übernahm. wirklich witzig in diesem zusammenhang ist, dieser bruder gefühlte vierzig jahre mit einem geschätzten restalkoholgehalt von einem promille zum dienst erschien, dort als betriebsrat seinen rausch ausschlief und sich dann seiner arbeit widmete, familienanzeigen und lokalkolorit betreute, sich frühzeitig berenten liess, um sich weiter der geplanten auslöschung* meiner person zu widmen, zusammen mit dem anderen bruder, der ihn dafür entlohnte, den rest selbst erledigte, völlig erfolglos, wie ich hinzufügen darf, köstlich, diese hilflose niedertracht der beiden unglücklichen, so gescheiterten vertreter unserer spezies, sie als kriminelle und gescheiterte existenzen endeten, dies als apperçu einer persönlichen erfahrung mit dem kleinbürgerlichen milieu und dessen scheinheiligkeit, verlogenheit, wenn es um drogen geht, die in ihrem persönlichen alkohol mißbrauch ihre kinder beschädigten, die gattin als alkoholikerin stadtbekannt war, bei familienfeiern hochalkoholisiert vom hocker fiel.

* T. Bernhard, Auslöschung, Suhrkamp, 1986