aus’m Jungbusch, der Filsbach isse, vun Monnem. ich spreche ihre sprache, immer besser, die sprache meines ur ur großvaters, endlich in einem dialekt angekommen, einem idiom, voller kondensierter affekte, eine sprache, die ich jetzt meine nenne. ‘n paar jahre älter isse, so lebendig, sieht blendend aus, hübsch isse, attraktiv, mein fall, das alter interessiert wen, mich nicht. bei uns hats gefunkt, die ist echt klasse, trägt ihr weites herz auf ihrer zunge, ne ehrliche haut, hab ihr telefon gemacht, ihren kühlschrank, mal sehen, was noch kommt, hat mir gurken geschenkt, vom garten, lebt über der strasse, morgen gibts kaffee und kuchen, mal sehen was geht.


