too much was not enough, I’ll take a last picture, of you, my dear, my girlfriend. sie saß wieder da, wo sie immer sitzt, wenn sie da ist, an ihrer ecke, mit freundinnen, ikonisch ihre erscheinung, ein lebendiger gruß von Modigliano, stillstehend ihr starker ausdruck, oval ihr gesicht, dessen achsen im goldenen schnitt sich verhalten, von ihren händen untermalt, die nicht schöner gefunden werden können, die meine blicke lenken, sollen, die zu mir sprechen, wie weiße pfingstrosen, in der abenddämmerung, epiphantisch, mir hinweise geben auf ihre gestalt, ihre arme, ihr dekollete, das verdeckte betonen, mitunter lasziv, dann elegant der abschluss der unterstreichung ihrer physis. über allem thront ihr blick, bemessend, schauen tiefgrüne augen, auf blütenweißem grund, schwarz die Haare, umrahmend. steht auf, geht, energisch elegant, schreitet. harmonisch bewegen sich ihre extremitäten, von ihren hüften, mit leichtem schwung balanciert, ausgewogen. sie trägt das indigo farbene leinenkleid, geht vorbei, sekunden später erreicht ihn ihr duft, no 5, sie trägt seine kleinen geschenke, sie wartet auf ihn, sieht ihn noch nicht, kehrt wieder, trägt etwas lippenstift auf, no 42, jetzt hat sie ihn entdeckt, ihre augen strahlen, treffen ihn tief, er winkt ihr zu, geniesst die heftigkeit seiner gefühle, die aufschiessen, die erregung, seine völlige innere ausrichtung auf sie, wie er emporgerissen wird, gewicht verliert, leichtigkeit gewinnt, durch sie, die er nun liebt, nicht wegen ihrer schönheit, sondern aus unbekannten gründen, wie er sagt, gründe die alleinig in ihrer seele liegen, deren nähe er sucht.