fick dich, fick dich, du pinocchio, mit deiner langen nase, du. der junge war keine zwölf jahre alt, machte ihm zusätzlich eine lange nase, mit beiden händen. er schmunzelte. etwas ähnliches hatte er schon einmal gehört, sie außer sich, so impulsiv, es war die schönste liebeserklärung, die er jemals hörte. er saß nun in einem zug und die landschaften draußen, flogen in alle richtungen davon, sein ziel eine behausung, die er bereits kannte, eine kleine pension mit garten und Nel, die nette putzfrau aus bulgarien, die wohl so alt wie er war, hübsch geschminkt und adrett saß sie in ihren pausen, draußen, unter dem dach, rauchte ruhig, war die ruhe selbst, sie lächelten sich an, wenn sie sich begegneten, im flur, im garten, oder wenn sie die treppe hinaufstieg, und durch die tür in den flur trat, wie wenn sie ein geheimnis teilten. sie wohnte wohl im keller, des hauses, vielleicht schon jahre. er würde ihr dieses mal eine tafel schokolade mitbringen, sie würden beide darüber lachen und sie ihm ein stück davon abgeben, da war er sich sicher. mit klugen, blauen augen, und schon fast elegant zu nennen, ihr auftreten, sie trug ein geheimnis in sich, er wollte es lüften und freute sich auf sie, als mensch, als gütiges wesen, machte noch kurz rast in seinem stamm cafe, am rande der quadrate, machte pläne, träumte vor sich hin, von ihr, immer wieder kehrten die bilder, so plastisch erschien sie ihm aus der erinnerung, wie wenn sie gleich um die ecke käme, mit besorgungen, mit einem korb voller früchte und kräutern, und weißen pfingstrosen, die sie so liebte und knoblauch, den sie nicht mochte, den sie nur kaufte, als kleine liebesbezeugung, oder um ihn von bissen abzuhalten, in ihren hals, den er so gerne betrachtete, und sie ihn, einem vampir gleich, damit fernhalten konnte, ihr blut zu trinken, sie damit unsterblich zu machen, wie er, und sie beide dann nächtens, in ihrem blut nun vereint, in ihrer leidenschaft eng umschlungen, sich lösend um gemeinsam auf die jagd zu gehen, nach sterblichen. er lachte laut auf, und erinnerte sich, wie sie sich einmal schminkte, wo sie einer vampirin glich, die ihn bereits gebissen hatte, aber nur sie das wusste, und nun auf sein verwandlung zu einem ihresgleichen wartete. er hatte angst, damals, angst um sie und sich.